unsere Crew auf dem Maitörn   –   Basismarina Seget Donji  –  vom 21. – 28. Mai 2016

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Chrissi, Bernhard, Skipper, Phil, Felix, Buchi, Uli und Olli !

unser Schiff, eine wahnsinns Luxusyacht JEANNEAU 53

Unsere Route:
Seget Donji  –  Brac Milna  –  St. Klemens Ankerbucht  –  VIS  –  Korcula Vela Luka  –
Scedro  –  Hvar Stari Grad  –  Seget Donji (schwarze Reiter = Übernachtungen)

2016 Mai Jeanneau 53-1

Schwesterherz Andrea hat uns mit einer Wegverpflegung für den Tag gerüstet!

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Sind mit dem Auto am Vortag Freitag, den 20. Mai um 0900 gestartet. Wir -Uli, Phil, Bernhard und Skipper – von Nattheim und Olli, Chrissi, Felix mit Buchi als Fahrer, von München. Da die Jungs Uli, Phil und Bernhard gut drauf waren, sind wir kurzentschlossen bei München-Süd von der Autobahn, um sehr gepflegt Weißwürste (komplettes Programm) vor 1200 zu essen.

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Abends gegen 20 Uhr haben uns die Kameraden in Klenovica, im Hotel Stelle Maris herzlichst begrüßt. Eine komplett neue Besetzung der Vatertags-Crew, erstes Beschnuppern, erstes gemeinsames Bier, alles paletti !! Nach einem herzhaften Frühstück sind wir dann mit unseren 2 PKWs Richtung Seget Donji.

 

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Der Skipper hat´s ein wenig übertrieben und wurde auf der Autobahn von einer Zivilstreife zu 500 KN verdonnert.

Die letzten Serpentienen mit Blick auf unser Ziel hat uns förmlich beflügelt!

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Hi Alter, war das spannend !  Der 1-te Blick vom Pier auf unser Schiff – geil- !!

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Einkaufen – Bunkern – Yachtübernahme – kurzes Briefing mit der Crew und um 1530 haben wir die Leinen gelöst und sind Richtung Brac Milna ! Der Wind war fast keiner und so haben wir Manöver geübt! Lattengroß gesetzt und mit Reffleinen gekämpft, letztendlich hat alles geklappt und die Crew wurde mit der Handhabung des Schiffs vertrauter.

Der neue Co-Skipper Olli übernimmt immer mehr das Ruder und wird -wie´s sich zeigt, beim Manövrieren immer sicherer. Beim Belegen der Fender an der Reling vor dem Einlaufen, sind bei einigen neue Varianten des Weblein-Knoten entdeckt worden. Na ja, ein paar Übungsknoten und der Käs war gegessen. 1830 haben wir in Milna unser 1-tes Einlaufbier genossen. Keine Bordverköstigung, sondern Essen fassen im Restaurant.

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Die Sonne hat uns am nächsten Morgen mit angenehmen Temperaturen begrüßt. 0940 sind wir von Milna ausgelaufen mit Kurs auf St. Klemens.

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Eine Badebucht zum Relaxen war angesagt. Das 1-te Ankermanöver mit Olli hat auf Anhieb geklappt. Das Wasser war noch etwas frisch (meinten die Warmduscher).

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Uli, unser Koch hat frisches Majonese geschlagen und uns mit interessanten Kombinationen aus Wurst, Käse und Tunfischcreme im Cockpit versorgt. 1620 ankerten wir in der Bucht Okorjia zum Übernachten. Unser Spähtrupp Buchi, Olli und Chris haben mit dem Dingi übergesetzt und die Bucht auskundschaftet.

Das war dann wohl der geilste Abend mit leckerem Essen bei Torkil, einem Dänen, der die Liebe seines Lebens hier gefunden hat und geblieben ist.

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Phil hat die Kandidaten bei völliger Dunkelheit mit dem Dingi zum Schiff gebracht. Die Nachtwache war eingeteilt und gegen 0500 setzte der vorhergesagte Yugo ein. Mein Windmesser zeigte 23 kn, so motorten wir um 0700 ein Südkurs Richtung Vis. Der Wellengang kam seitlich, so dass wir ganz schön verschaukelt wurden. 0940 belegten wir die Achterleinen an der Hafenmole in Vis.

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VIS war der letzte Rückzugsort von General Tito. Höhlen sind seine letzten Zeitzeugen. Ein buntes Treiben der Yachties an Bord und an den umliegenden Kneipen. Olli und Felix haben die Insel mit einem Roller unsicher gemacht. Beim Abendessen sind wir neben Österreicher gesessen, die waren schon ganz schön angeheitert. “ Wir sind Vertriebler -entweder mir verzön en Scheiß oder mir verkofen“ wir haben uns köstlich amüsiert.

Das Essen hat uns nicht so überzeugt, waren in der falschen Kanoba ! Vis werden wir wieder mal anlaufen. In der Nacht hat sich der Yugo ausgetobt. Am Nachbarschiff hat eine Göre am nächsten Morgen die Fische gefüttert -der Abend hat sich gerächt! Armes Ding !!

Um 1230 sind wir in Richtung Korcula Vela Luca ausgelaufen. Leider kein Wind – und wenn ein laues Lüfte zu verspüren war, war es aus der falschen Richtung. Wir sind die meiste Zeit unter Motor gefahren. 1720 haben wir in Vela Luka in einer Boje angelegt. Das komplette Anlegemanöver hat Olli mit Bravur hingekriegt.

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Spagetthi Carbonara waren angesagt. Uli und Chrisi haben uns verköstigt.

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Mein body-guard (das hat auch nicht jeder) Olli das Muskelpaket, fuchtelt vorm Essen, hat wahrscheinlich tierisch hunger!!!

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War ein schöner Abend, mussten aber mit dem Dingi an die Mole übersetzen.

Am nächsten Morgen sind wir 1030 mit Kurs auf Scedro ausgelaufen. Der Wind drehte auf und wir konnten die Jeanneau an ihre Grenzen bringen. Der Kurs war uns egal, Hauptsache hart am Wind.

 

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Olli hat am Ruder einen guten Job gemacht. Nachmittags sind wir dann wieder nach Kurs gefahren. Raumwind nur mit Vorsegel, das hat auch Spass gemacht und um 1620 waren wir in Scedro. Anker mit Landleine ausgebracht und für abends einen Tisch reserviert.

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Am anderen Morgen 0940 sind wir in Richtung Hvar ausgelaufen. Olli hatte das Kommando und um 1430 hat er in einer tollen Badebucht geankert. Komplettes Manöver eigenständig absolviert -hat geklappt!
1630 Anker einholen und und 1 Stunde später haben wir an der Mole in Stari Grad angelegt.

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In Stari Grad waren die Sanitäranlagen noch nicht fertig und trotzdem kein Preisnachlass. Trotzdem, schönes Städt´le lädt zum Flanieren ein. Morgens im Kaffee direkt an der Mole einen schönen Cappuccino und der Tag fängt an. Unsere letzte Nacht vor dem Einlaufen in der Basismarina.

0810 haben wir Stari Grad hinter uns gelassen und steuerten die Badebucht Smrka an. Die schönste Badebucht seit langem, war einfach fantastisch.

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1220 mussten wir schweren Herzens diese tolle Bucht verlassen.
1540 waren wir wieder in Seget Donji. Berni, Uli und ich sind am bleichen Tag noch nach Hause gefahren.

Morgens um 0500 waren wir wieder bei Andrea in Nattheim.